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Ratsfraktion DIE LINKE. Hamm

Schulstudie / Interview M. Lindemann – WA vom 12.10.2013

"Das Herr Lindemann an einer Schule der Glückseligkeit unterrichtet ist erfreulich, weniger erfreulich dagegen ist allerdings die Tatsache, dass er offensichtlich unter einer punktuellen Amnesie leidet. Denn keine zwei Wochen sind vergangen, seitdem Herr Lindemann als Mitunterzeichner eines SPD Antrages äußerst kritisch die Arbeit in den OGS hinterfragt hat", erklärt Marion Josten, Ratsfrau und Mitglied im Schul- und Sportausschuss.

"Für uns kommt das Ergebnis der Schulstudie keineswegs überraschend, denn wer die Schulzeit verkürzt, wer im Landtagswahlkampf Gesamtschulen fordert und Sekundarschulen einrichtet, wer die finanzielle Ausstattung der Schulen zur Inklusion verweigert, der darf sich nicht über ein derartiges Ergebnis wundern. Es ist die Agenda 2010 die dafür verantwortlich ist, dass die Mitarbeiter_innen der Träger der OGS mit Zeitverträgen ausgestattet werden, die weder dem Träger noch den Mitarbeiter_innen Planungssicherheit geben. Die Träger der OGS sind finanziell geknebelt und müssen mit einem viel zu geringen Personalschlüssel und nur unzureichend ausgebildetem Personal arbeiten ", so Marion Josten weiter.

"Wir bleiben bei unserer Forderung, dass in jedem Stadtbezirk jeder Schulabschluss möglich sein muss, wir werden auch zukünftig den Eltern- und Schülerwillen unterstützen. Schule muss inklusiv sein und da ist die Landesregierung ihrer Verantwortung bisher nicht nachgekommen. Völlig zurecht warnt der Verband Bildung und Erziehung NRW vor einem weiteren Leistungsabfall an den Schulen, wenn die Landesregierung die Umsetzung der Inklusion an den Schulen nicht mit den nötigen personellen und finanziellen Ressourcen ausstattet", so Marion Josten abschließend.