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Sonntagsöffnungen: Schlappe für CDU und SPD

“Das ist eine schallende Ohrfeige für die Politik der großen Koalition. Jahrelang hat man die  berechtigten Einwände der Gewerkschaft ver.di in den Planungen für Ladenöffnungen an Sonntagen bei Seite geschoben. Bedauerlich, dass es erst einer Klage bedarf, um die Stadtspitze zum Einlenken zu bewegen”, sagt Marion Josten, Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm.

“Mehrfach haben wir, DIE LINKE, im Rat auf die bestehende Rechtsunsicherheit hingewiesen. Die große Koalition setzte sich drüber hinweg und weitete die Sonntagsöffnungen immer weiter aus. Das geht zu Lasten der Beschäftigten und deren Familien”, erklärt Josten und verweist auf die Protokolle der Ratssitzungen der letzten Jahre. Für DIE LINKE ist der arbeitsfreie Sonntag eine unverzichtbare Grundlage für das Familienleben, das gesellschaftliche Zusammenleben und für ehrenamtliches Engagement.

“Außerdem haben wir bis heute keine Antwort auf die Frage nach dem Nutzen der immer weiter gefassten Ladenöffnungen an Sonntagen erhalten. Denn zur Wahrheit gehört die Feststellung, dass jeder Euro und jeder Cent in dieser Stadt nur einmal ausgegeben werden kann. Das kann sonntags geschehen, aber auch an jedem beliebigen Wochentag. Die Kaufkraft in dieser Stadt bleibt unverändert”, so Josten weiter. “Wer den heimischen Einzelhandel stärken will, der muss eine Wirtschaftspolitik verfolgen, die zur Ansiedlung von anständig bezahlten und sozialversicherungspflichten Beschäftigungsverhältnissen führt. Die Hofierung der Logistikbranche mit ihren Niedriglöhnen ist ein Irrweg.”