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Sozialer Wohnungsbau und Erhöhung der KdU

„Die Zahl der Sozialwohnungen in Hamm geht seit Jahren drastisch zurück. Demgegenüber haben immer mehr Menschen Anspruch auf solche Wohnungen“, sagt der Geschäftsführer der LINKEN im Rat, Roland Koslowski. Auch bei den Unterkunftskosten von SGB-II-Beziehenden sieht der Ratsherr akuten Handlungsbedarf. 2017 mussten in Hamm 1232 Bedarfsgemeinschaften durchschnittlich 85 Euro zu ihrer Miete zuzahlen. „Es gibt zwei Möglichkeiten dem Entgegenzuwirken“, meint Koslowski. „Wir benötigen in Hamm dringend weitere Sozialbauwohnungen, zeitgleich müssen die KdU (Kosten der Unterkunft) soweit angehoben werden, dass auch ALG II Beziehende sich den bestehenden Wohnraum leisten können.“

„Leider hat die hiesige große Koalition alles getan, um die eigene Handlungsfähigkeit zu verlieren. Die Beschneidung der Finanzkraft der HGB durch die Ratsmehrheit in den letzten Jahren und eine falsche Prioritätensetzung müssen Mieter*innen und Wohnungssuchende in Hamm teuer bezahlen“, so Koslowski für DIE LINKE. Die Nachfrage nach preiswertem Mietwohnungsraum ist laut HGB nach wie vor groß, während teure Wohnungen nur wenig nachgefragt werden. Fakt ist, dass sich aufgrund der umfangreichen Sanierungen an HGB Beständen, die Durchschnittsmiete von 4,79 Euro pro Quadratmeter deutlich erhöhen wird.

„Bevor die Stadt, wie von Karsten Weymann gefordert, in Kungelgeschäften der HGB günstig Grundstücke zuschiebt, sollten wir die Kürzungen der letzten Jahre zurücknehmen.“

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