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Roland Koslowski

Stadtempfang

„Wir sind als Fraktion erstaunt über die Vielzahl der Reaktionen auf die Erklärung unseres Bezirksvertreters Manfred Krystofiak zum Stadtempfang 2016 im Kurhaus Hamm. Neben positiven Reaktionen sind allerdings auch grenzwertige und beleidigende Aussagen bei uns eingegangen“, erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE. Hamm.

„Kern der Ausführungen von Manfred Krystofiak ist der Hinweis auf die Trennung von Staat und Kirche, wie es das Grundgesetz (Art. 140) ausdrücklich vorsieht. Natürlich begrüßen wir die Gedenkminute für die Opfer des Zugunglücks in Bayern und gedenken mit Trauer der unzähligen toten Flüchtlinge nicht nur im Mittelmeer.  Das Kurhaus ist allerdings weder Kirche noch Gebetshaus und genau aus diesem Grunde hätte die Gedenkminute ausgereicht. Unser Bezirksvertreter hat somit die Anwendung des Grundgesetzes eingefordert – nicht mehr aber auch nicht weniger“, so Koslowski weiter.

 

„Und selbstverständlich ist es im Sinne des Grundgesetzes richtig, religiöse Symbole aus öffentlichen Gebäuden zu entfernen.  In keinem kirchlichen Gebäude findet sich ein Portrait des Bundespräsidenten oder des Oberbürgermeisters; Obwohl viele konfessionelle Einrichtungen – wie zum Beispiel Kindergärten – fast ausschließlich steuerfinanziert sind. Es stimmt uns allerdings mehr als nachdenklich, wenn die Forderung das Grundgesetzt zu achten derart viel Kritik und Unverständnis hervorruft. Regelmäßig und vehement fordern sowohl Politik als auch die Zivilgesellschaft, dass Menschen die als Flüchtlinge zu uns kommen, das Grundgesetz zu achten und respektieren haben. Das sollte auch für alle Bürger*innen dieses Landes gelten“, so Koslowski abschließend.