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Stadtnahe Obdachlosenunterkunft und Wohnungspolitik im Sinne der Mieter*innen nötig

“Über 350 Menschen sind derzeit in Hamm ohne Obdach. Die Aussage der Verwaltung, für alle stünde ein Bett zur Verfügung, ist Schönfärberei. Mit der städtischen Obdachlosenunterkunft in der Dortmunder Straße erreicht man aufgrund der Randlage nur einen Bruchteil der Betroffenen. Seit Jahren ist es eine LINKE Forderung, diesen Missstand zu beenden und Übernachtungsmöglichkeiten in der Innenstadt mit angeschlossener zentralen Anlaufstelle für Beratungs- und Hilfsangebote einzurichten. Der Bedarf für eine solche Einrichtung ist seit Jahren offensichtlich. Trotzdem wurde zuletzt im Oktober 2017 unser Antrag auf Umsetzung eines solchen Konzepts im Gebäude an der kleinen Alleestraße im Rat abgelehnt", kommentiert Alisan Sengül, Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm, den Bericht des WA “Genügend Betten”.


"Gerade jetzt, bei den winterlichen Temperaturen, sieht man, wie wichtig eine solche Anlaufstelle für Notfälle gewesen wäre. Um Wohnungslosigkeit allerdings wirksam zu bekämpfen, brauchen wir mehr preiswerten Wohnraum in kommunaler Trägerschaft, eine ernsthaft umgesetzte Mietpreisbremse und die Wiedereinführung einer Wohnungsgemeinnützigkeit. Deren Abschaffung im Jahr 1990 war ein großer Fehler, der schnellstmöglich korrigiert werden muss. So wäre gutes und bezahlbares Wohnen für 5 Euro pro Quadratmeter möglich. Das hat eine Studie der LINKEN im Bundestag im letzten Jahr bewiesen.”

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