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Student wie ein Corona-Arzt bezahlt

„Was bereits seit Monaten rathausintern bekannt war, wird nun durch die Verwaltung auch öffentlich bestätigt. Ein Studierender ist deutlich überbezahlt worden. Das eigentlich erstaunliche an diesem Vorgang ist allerdings die Tatsache, dass wieder einmal die Verwaltung informiert war, aber keinen Handlungsbedarf sah. Und auch jetzt übernimmt niemand die Verantwortung, der Vorgang bleibt ohne Konsequenzen. Der Teppich, unter den im Rathaus fast alles gekehrt wird, muss mittlerweile gigantische Ausmaße angenommen haben“, erklärt Roland Koslowski, Gruppensprecher DIE LINKE.  

„Es ist ein Vorgang, der sich nahtlos in die Endloskette von politischem Versagen, von finanziellen Unklarheiten, aber auch von Intransparenz der Rathausmehrheit einreiht. Denn wieder einmal bedarf es eines internen Hinweises aus dem Rathaus. Es ist unglaublich arrogant, wenn die Verwaltung nun erklärt, es sei unerheblich wer dafür verantwortlich sei und genau das werde auch nicht ermittelt. Muss es auch nicht, denn das ist im Rathaus ohnehin bekannt“, so Koslowski weiter.   

„Dem Studierenden allerdings sei der Stundensatz gegönnt, denn gerade in Zeiten der Pandemie haben Student:innen oftmals am Rande des Existenzminimum gelebt. In diesem irrealen Possenspiel der Stadt Hamm ist der Student im Übrigen der einzige, der es mit der Wahrheit sehr genau genommen hat“, so Koslowski abschließend.