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Roland Koslowski

Tierpark Hamm

„Wir begrüßen grundsätzlich den Erhalt des Tierparkes und der damit verbundenen Übernahme der Anteile der Lebenshilfe Hamm in Höhe von 74,9 Prozent durch die Stadt Hamm. Wir freuen uns für die Mitarbeiter*innen, dass die jetzigen Arbeitsplätze in ihrer Gesamtheit erhalten bleiben. Dennoch ist der Ausstieg der Lebenshilfe natürlich mehr als bedauerlich, denn dadurch verschwindet auch die Fachkompetenz insbesondere im Hinblick auf die Beschäftigung und Förderung von Menschen mit Behinderungen“, erläutert Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer DIE LINKE. im Rat der Stadt Hamm und Mitglied der LWL Fraktion in Münster.

„Mehr als ärgerlich ist allerdings die Tatsache, dass es die Große Koalition versäumt hat, den Tierpark in seiner Gesamtheit als integrativen Betrieb zu führen und die zur Verfügung stehenden Fördergelder nicht beantragt hat. Somit werden auch in den folgenden Jahren völlig unnötig kommunale Gelder in den Tierpark investiert, wobei die genaue Höhe nicht einmal bekannt ist. Dadurch allerdings werden alle Bürger*innen doppelt belastet, zum Einen durch die nicht unerheblichen Eintrittspreise, zum Anderen über den Kommunalhaushalt. Wir bleiben gerade in diesem Zusammenhang bei unserer Forderung nach einem Kombiticket (ÖPNV/Eintritt)“, so Koslowski weiter.

„Es ist ein nicht mehr zu korrigierendes politisches Versäumnis der Großen Koalition im Hammer Rathaus, den Tierpark als integrativen Betrieb zu führen – nicht nur die Gastronomie, sondern den gesamten Tierpark. CDU und SPD haben gemeinsam verhindert, weitere sozialversicherungspflichtige und tarifgebundene Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen zu schaffen. Ein integrativer, weitgehend barrierefreier Tierpark als landesweites Modell- und damit Leuchtturmprojekt hätte auch neue und zusätzliche Zielgruppen angesprochen und zur Haushaltsentlastung entschieden beigetragen“, so Koslowski abschließend.