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Marion Josten

Unterrichtsbeginn / Schülerverkehr in Hamm

„Seit Jahrzehnten nutzen Generationen von Schüler*innen den ÖPNV auf ihren Schulwegen. Seit Jahrzehnten sind die Busse genau in diesen Zeiten überfüllt, genauso lange allerdings steht auch die Forderung nach zusätzlichen Bussen im Raum. So ist es grundsätzlich zu begrüßen, dass die Verwaltung nun reagiert. Bedauerlich ist allerdings die Tatsache, dass dies nicht der Einsicht in die Notwendigkeit geschuldet ist, sondern wieder einmal einem Optimierungsanspruch - der Wirtschaftlichkeit der Stadtwerke“, erklärt Marion Josten, Ratsfrau und Mitglied im Schulausschuss für DIE LINKE. Hamm.

„Nicht die Schüler*innen müssen sich den Bedürfnissen der Stadtwerke anpassen, sondern die Stadtwerke den notwendigen Erforderlichkeiten. Berücksichtigt werden müssen dabei auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Eltern. Es ist keineswegs ausreichend die Schulen zu informieren, die Einbeziehung der Familien ist zwingend erforderlich. In diesem Zusammenhang muss auch über Beförderungsmöglichkeiten für Schulkinder unter 10 Jahren nachgedacht werden, die Stadtteilübergreifend (Förderschulen) beschult werden. Das beinhaltet selbstverständlich auch und insbesondere den Schülertransport im Rahmen der OGS“, so Marion Josten weiter.

„Der ÖPNV war und ist nicht kostendeckend und muss es auch nicht sein. Denn er gehört zur öffentlichen Daseinsvorsorge und wird zudem von allen Bürger*innen in dieser Stadt finanziert. Eine pädagogische Debatte über Schulanfangszeiten ist grundsätzlich wünschenswert, eine Kosteneinsparungsdebatte zu Gunsten der Stadtwerke ist unsinnig und keineswegs zielführend“, so Marion Josten abschließend.