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Verantwortliche verschließen die Augen vor dem Elend

“Die angekündigte Untätigkeit der Stadt Hamm bei Kontrollen in den Dumpinglohnbranchen ist eine fahrlässige Gefährdung der Gesundheit der Arbeiter*innen und der Gesamtbevölkerung in Hamm”, kommentiert Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer der LINKEN Hamm. Stadtsprecher Hauser hatte angekündigt, dass die Stadt Hamm keine eigenen Kontrollen in der Fleischindustrie, bei Erntehelfern oder dem Baugewerbe anstrebe, sondern den Zoll in der Pflicht sehe. “Auch der Stadt Hamm ist bekannt, dass die Bundesregierung seit Jahren die Augen vor dem Elend beispielsweise in der Fleischindustrie verschließt. Dort ist die Anzahl der Kontrollen durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) seit 2009 mehr als halbiert (Rückgang um 60 Prozent) worden. Das belegen Zahlen der Bundesregierung, die die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag durch eine Kleine Anfrage ermittelt hat.”

Koslowski weiter: “Die Gesundheit der Beschäftigten in der Fleischindustrie muss ohne Wenn und Aber geschützt werden. Das ist bis heute nicht der Fall. Wir brauchen dringend mehr Kontrollpersonal beim Zoll, aber auch bei der Gewerbeaufsicht und den Gesundheitsämtern.” 

 

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