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Verkehrswende, Klimaneutralität?

„Wir begrüßen ausdrücklich den Ausbau und die Erneuerung der Radwege in der Stadt Hamm und die damit verbundenen Arbeiten an den sogenannten Radhauptrouten. Damit löst die Rathausmehrheit aber zunächst einmal ein Wahlversprechen ein und betreibt gleichzeitig Klientelpolitik“, erklärt Roland Koslowski, Ratsmitglied.

„Klimaneutralität und Verkehrswende sind damit allerdings keineswegs verbunden. Zur Verkehrswende gehört zwingend ein attraktiver ÖPNV, vor Allem mit Blick auf die Taktung, die Ringbuslinie und selbstverständlich auch hinsichtlich der Preisgestaltung und genau dort besteht erheblicher Nachholbedarf. Die angestrebte Umrüstung des ÖPNV auf  klimaneutrale Fahrzeuge ist allerdings ein zu begrüßender Aspekt“, so Koslowski weiter.

„Zudem werden nicht nur die Radwege erneuert, sondern leider auch Straßen für die Zunahme des Schwerlastverkehrs geplant und gebaut. Der gesamte Schwerlastverkehr ist allerdings nach wie vor auf fossile Energieträger angewiesen, mit Klimaneutralität hat das nun gar nichts zu tun. Es ist ein weiterer Kniefall vor der Logistikbranche, es ist die Fortsetzung der Politik der vorherigen Ratshausmehrheit. Nicht der Fahrrad-, sondern der Schwerlastverkehr hat eine Schlüsselrolle in der angestrebten Klimaneutralität und die wird mit der B 63n und der K 35 n nicht zu erreichen sein“, so Koslowski abschließend.