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Verzögerungen beim Start der Freibadsaison in Hamm vergraulen Besucher*innen

“Alle Jahre wieder müssen wir Verzögerungen beim Start der Freibadsaison zur Kenntnis nehmen. Die Sonne lacht und die Tore der Freibäder bleiben geschlossen. Die Begründungen sind immer wieder andere, das Resultat bleibt das gleiche: Die Bürger*innen in Hamm werden genötigt Freibäder oder naturnahe Bäder in der Umgebung aufzusuchen. Die Folge: Am Ende der Saison jammert man über niedrige Besucherzahlen und stellt den Betrieb der beiden verbliebenen Freibäder mit diesem hausgemachten Problem infrage”, drückt Alisan Sengül, Sprecher der LINKEN im Rat, sein Unverständnis für die Geschäftspolitik der Stadtwerke aus.

„Die Stadtwerke sollten hier weitsichtiger planen und im Interesse der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt ihr Angebot erweitern!“ so der LINKE Ratsherr weiter. Die von den LINKEN vor wenigen Jahren angestoßene Diskussion um ein drittes Freibad habe gezeigt, dass der Bedarf in Hamm groß ist. „Nur Reiche können sich eine arme Stadt leisten. Für alle anderen wird das Öffentliche auf Sparflamme gehalten. Das haben wir zuletzt im Lippepark gesehen und als LINKE im Rat bereits 2014 deutlich kritisiert. Es braucht an dieser Stelle dringend öffentliche Sanitäranlagen und eine Gastronomie. Zudem bietet der Lippepark die perfekten Bedingungen, um ein naturnahes Freibad einzurichten. Das wäre eine echte Bereicherung für diese Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger. Auch die Stadtwerke sind hier in der Pflicht, ihren Auftrag zur Erbringung eines Teils der öffentlichen Daseinsvorsorge endlich ernst zu nehmen und nicht weiter dem Stärkungspakt unterzuordnen“, sagt Sengül. Bis zur Errichtung neuer Freibäder mahnt er die Einführung von Kombitickets an, um die bestehenden Einrichtungen besser mit dem ÖPNV zu verzahnen. Die jugendpolitische Sprecherin der LINKEN in Hamm, Berfin Ince, ergänzt: „Freibäder sind wichtig für die Stadtgesellschaft. Sie bieten Freizeitgestaltung, Erholung und soziale Verknüpfung auch für diejenigen, die in den Sommerferien nicht ans Meer fahren können. Doch die jetzige Minimalversorgung in Hamm wird durch das unflexible und wenig kundenorientierte Handeln der Stadtwerke immer unattraktiver. Wenn wir nicht aufpassen, werden auch die verbliebenen Freibäder am Ende dem Sparzwang zum Opfer fallen.”

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