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Wir plädieren für eine Gesamtschule in Heessen!

Als völlig unüberlegt bewertet Selda Izci, Bezirksvertreterin der Partei DIE LINKE in der Bezirksvertretung Heessen, die Situation: Auf der einen Seite bekommt die Martin-Luther-Schule einen neuen Schulleiter – und auf der anderen Seite erklärt die Schuldezernentin Britta Obszerninks, die Zukunft dieser Hauptschule sei “völlig offen”.


Noch im Koalitionsvertrag hatten SPD und CDU die Zusammenlegung der beiden Hauptschulen in Heessen festgeschrieben, wobei eine Umwandlung in eine Sekundarschule erfolgen sollte. “Natürlich ist es schön, dass die Martin-Luther-Schule jetzt einen neuen Schulleiter hat, es wäre aber wünschenswert gewesen, zuerst die Planung abzuschließen. Was passiert, wenn die Schule in einem halben Jahr nicht mehr weitergeführt wird?”, weist Izci auf die zur Schau gestellte Plan- und Perspektivlosigkeit hin. Zugleich kritisiert Izci, dass Schuldezernentin Obszerninks keine klare Position bezieht und stattdessen nur auf einen kommenden Schulentwicklungsplan verweist. “Dabei zeigen Studien und Anmeldezahlen, dass Sekundarschulen aufgrund der fehlenden Oberstufe für Eltern und Schüler gleichermaßen nicht attraktiv sind. Wir als DIE LINKE lehnen Sekundarschulen aus demselben Grund ab. Wir bleiben bei unserer Forderung, dass in jedem Stadtbezirk jeder Schulabschluss möglich sein muss. Deshalb plädieren wir für eine Gesamtschule in Heessen. Zusätzlich punkten Gesamtschulen auch mit längerem gemeinsamen Lernen. Ein Bildungssystem, das Kinder nach der vierten Klasse auseinandersortiert und regelmäßig Kinder wohlhabender Eltern bevorzugt, ist für uns nicht tragbar”, betont Izci abschließend.