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Alisan Sengül

DITIB soll auf den Prüfstand / Pro Hamm

„Ausdrücklich unterstützen wir die Forderung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, die Zusammenarbeit mit dem Moscheedachverband DITIB zu überprüfen. Wir begrüßen die kritischen Äußerungen von Herrn Weymann zum Auftritt des Oberbürgermeisters in der türkischen Stadt Afyon. Während CDU / SPD und natürlich Pro Hamm noch in der Juli Ratssitzung unsere Ratsresolution zur Situation in der Türkei mit dem Hinweis, dass sei Bundespolitik abgelehnt haben, äußert sich der OB genau zu dieser Thematik nun in der Türkei. Es wird ihm dabei bewusst gewesen sein, dass seine Teilnahme an einer solchen pro Erdogan Veranstaltung selbstverständlich auch Auswirkungen auf die Lokalpolitik hat“, erklärt Alisan Sengül.


„Dass Herr Dr. Gürle sich nicht von den rassistischen und nationalistischen Äußerungen der Mandatsträger der Wählergruppe Pro Hamm distanziert, offenbart ein gravierendes Defizit hinsichtlich seines Demokratieverständnisses. Damit rückt Herr Dr. Gürle die Wählergruppe Pro Hamm dramatisch nach rechts. Es ist eben kein Zufall, dass Herr Altun, Vertreter von Pro Hamm in der Bezirksvertretung Mitte, facebookeinträge mit rassistischen und nationalistischen Inhalten teilt und Kritiker der AKP Regierung als Terrorismusunterstützer bezeichnet. Es passt durchaus in dieses Bild, dass im Kinder- und Jugendhilfeausschuss Vereine als Träger der Jugendhilfe anerkannt werden, die auf ihre hervorragende Zusammenarbeit mit den Moscheevereinen verweisen und ihre Nähe zu Pro Hamm betonen (Mosaik)“, so Sengül weiter. „Es ist aus unserer Sicht daher bei Weitem nicht mehr ausreichend, das Gespräch mit der Wählergruppe Pro Hamm zu suchen, sondern wir fordern alle demokratischen Parteien auf, sich deutlich von einer Zusammenarbeit mit Mandatsträgern zu distanzieren, die einer Weltanschauung das Wort reden, die in keiner Weise mit dem Grundgesetz zu vereinbaren ist, auch nicht mit dem Verweis auf Meinungsfreiheit“, so Sengül abschließend.