Zum Hauptinhalt springen

E-Roller: Schludrige Umsetzung durch die Stadt

“Auch wenn die Stadt die Probleme mit falsch abgestellten Rollern im öffentlichen Straßenraum auf beharrlichen Druck der LINKEN im Mai erstmals anerkannte, geändert hat sich wenig. Noch immer hat die Stadt beim Problemmanagement nicht nachgebessert und verlässt sich bei der Beurteilung der Situation einzig auf Angaben des Betreibers. Jetzt kommt ein weiterer Anbieter hinzu”, erklärt Selda Izci, DIE LINKE im Rat der Stadt Hamm. Mittlerweile sind es bis zu 600 nicht stationsgebundene Gefährte in Hamm. Zuletzt berichtete der WA kritisch über den ökologischen Nutzen des Mobilitätsangebots, der durch die notwendige Logistik im Hintergrund geschmälert würde.

“Unser Eindruck bestätigt sich leider. Die Einführung dieses neuen Verkehrsträgers wurde in Hamm schludrig von der Stadt begleitet. Der OB hat damit bereits eine Menge Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger verspielt. Die schlechte Information der politischen Gremien, bishin zur Behinderung von Oppositionsarbeit durch die Weigerung, kritische Fragen zu beantworten, reiht sich da ein”, so Izci abschließend. Diese Vorgehensweise werde zum gängigen Muster von OB Herter, wie auch die CDU jüngst zum Thema Schottergärten erfahren musste, was den deutlichen Missmut von Ratsherr Peter Scholz hervorrief. 

Verwandte Nachrichten

  1. 30. Mai 2022 LINKE setzt sich bei E-Rollern durch: Sondernutzungsgebühren für Betreiber
  2. 29. April 2022 E-Roller: LINKE befürchtet schwindende Akzeptanz
  3. 6. April 2022 Oberbürgermeister mauert bei E-Rollern: Transparenz Fehlanzeige, Oppositionsarbeit erheblich erschwert