Keine Unterstützung für Anträge von rechts

Herringen - Sonja Bay
Presse

„Klar ist, dass wir keine gemeinsame Sache mit der Wählergruppe Pro Hamm machen, solange die sich nicht von rechter und rassistischer Gesinnung in ihren Reihen distanziert“, stellt Sonja Bay, Bezirksvertreterin der LINKEN Herringen, fest. Günay Yildirim hatte ihr vorgeworfen, Anträge der Wählergruppe mit Bezug auf den Lippepark nicht unterstützt zu haben. „Das ist eine Frage der demokratischen Grundhaltung“, so Bay.

„Außerdem finde ich es schade, dass es Pro Hamm nicht schafft, über den Tellerrand des Stadtteils hinaus zu gucken: DIE LINKE hat im Rat bereits 2014 deutlich gemacht, dass die Stadt an den Menschen vorbei plant und es dringend öffentliche Sanitäranlagen und eine Gastronomie braucht. Zudem bietet der Lippepark nach wie vor die perfekten Bedingungen für ein naturnahes Freibad.“
Dass Pro Hamm versucht hat, die LINKEN Forderungen in den darauffolgenden Jahren zu kopieren, findet Bay ärgerlich. Trotzdem gebe es keinen Anlass für die von Pro Hamm eingebrachten Anträge zu stimmen. „Das, womit die Wählergruppe den Bezirksvertretung beschäftigt hat, waren unsinnige Anträge, die völlig an unseren Ansprüchen vorbei gingen“, erklärt Bay.
„Desweiteren möchten wir Frau Yildirim erinnern, dass von ihr eine öffentliche Distanzierung von den Äußerungen ihres Mannes immer noch aussteht. Dies wäre Ausdruck einer demokratischen Grundhaltung, die wir LINKEN für die Arbeit in den Gremien der Stadt voraussetzen“, sagt Bay abschließend.