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Marion Josten

Schwimmen lernen

“Wann werden wir unsere Lehrer*innen und Schüler*innen endlich ernst nehmen?” fragt Marion Josten, Mitglied im Schulausschuss und Ratsfrau DIE LINKE. Hamm. Aufgrund von zu großen Lerngruppen, Zeit- und Personalmangel könnten die Schulen nicht allen Kindern Schwimmen beibringen. Doch laut den Richtlinien und Lehrplänen für die Grundschule in NRW muss genau dies geleistet werden: „Jedes Kind soll am Ende der Grundschulzeit schwimmen können.“

 “Es kann nicht sein, dass die Schulen immer öfter ihren Pflichten nicht nachkommen können, weil ihnen die nötigen Ressourcen verweigert werden, so Josten weiter. Mehr als die Hälfte aller Erst- und Zweitklässler in Hamm können nicht schwimmen, dies sei nicht akzeptabel. Josten sieht auch eine Mitschuld der Lokalpolitik: “Wenn zu wenig Lehrschwimmbecken zur Verfügung gestellt und Freibäder geschlossen werden, dann dürfen wir uns über solche Entwicklungen nicht wundern.” Josten erklärt, dass DIE LINKE. Hamm sich seit Jahren für die Eröffnung neuer Freibäder in allen Hammer Bezirken einsetze, und dass ein Freibad an der Schnittstelle der Bezirke Bockum-Hövel/Herringen ein guter Anfang wäre. So könnten Kinder auch außerhalb der Schule Schwimmen lernen. „Wir beklagen, dass sich die Kinder heutzutage zu wenig bewegen, dass sie nur noch vor dem Fernseher oder dem Computer sitzen. Dann sollten wir ihnen viel mehr Möglichkeiten bieten, wo sie sich in ihrer Freizeit austoben können! Mehr Freibäder in Hamm wären definitiv ein Schritt in die richtige Richtung!”