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Roland Koslowski

Zusammenarbeit mit der DITIB

"Völlig zu Recht hat der NRW Innenminister die Zusammenarbeit mit dem Islamdachverband DITIB beendet. Wenn Herr Müller nun erklärt, er arbeite mit "allen Kräften zusammen" dann ist das - wohlwollend formuliert - seiner politischen Naivität geschuldet. Der Dachverband DITIB wird direkt vom türkischen Staat und damit von der AKP Regierung des Terrorpaten Erdogan finanziert. Herr Müller sollte zudem wissen, Hodschas werden in der Türkei ausgebildet und dort auf ihre Aufenthalte in der BRD vorbereitet. Zu keinem Zeitpunkt hat die DITIB sich von der national konservativen und islamistischen Politik der türkischen Regierung distanziert, oder sich zur Armenienresolution der Bundestages positioniert", erklärt Roland Koslowski, Fraktionsgeschäftsführer.


"Ausdrücklich unterstützen wir daher die Forderung der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, die Zusammenarbeit mit dem Moscheedachverband DITIB zu überprüfen. Die Äußerungen von Herrn Müller passen allerdings in den Rahmen einer fehlgeleiteten Politik der Rathaushausmehrheit von CDU und SPD, die aktiv die Spaltung der kommunalen Gesellschaft vorantreibt. Im Kinder- und Jugendhilfeausschuss werden zwei Vereine (IBUV und Mosaik) als Träger der Jugendhilfe anerkannt, die nicht nur ihre Nähe zur Gülen Bewegung betonen, sondern auf die Zusammenarbeit mit der Wählergruppe pro Hamm verweisen.
Einer Wählergruppe, bei der einzelne Mandatsträger ein erhebliches
Demokratiedefizit aufweisen. Einer Wählergruppe, bei der sich Herr Dr. Gürle nicht von den rassistischen und nationalistischen Äußerungen einiger Mandatsträger distanziert, damit rückt Herr Dr. Gürle die Wählergruppe Pro Hamm dramatisch nach rechts. Es ist eben kein Zufall, dass Herr Altun, Vertreter von Pro Hamm in der Bezirksvertretung Mitte, Facebookeinträge mit  rassistischen und nationalistischen Inhalten teilt, in denen Kritiker der
AKP Regierung als Terrorismusunterstützer bezeichnet werden ", so Koslowski weiter.

"Wir sehen in Hamm nicht nur zu, wie Parallelgesellschaften entstehen und national konservatives Gedankengut und Intoleranz salonfähig werden, nein, wir fördern sie auch noch - und zwar aktiv. Dass nun die Verwaltung, in Person von Herrn Müller, dieser Politik das Wort redet, ist mehr als befremdlich. Es ist aus unserer Sicht zwingend notwendig, die Zusammenarbeit sowohl mit der DITIB als auch mit lokalen Mandatsträgern zu überprüfen, die einer Weltanschauung das Wort reden, die in keiner Weise mit dem Grundgesetz  zu vereinbaren ist - auch nicht mit dem Verweis auf Meinungsfreiheit", so Koslowski abschließend.